Taufbecken

Das älteste Ausstattungsstück ist das bronzene TAUFBECKEN im Zentrum des Hohen Chores. Es wurde 1464 von einem Künstler aus der Region Braunschweig in Bronze gegossen. Es hat eine Kelchform und besticht durch seine natürliche und ausdrucksvolle Gestaltung. Seien es die drei Figuren in bäuerlicher Tracht, die die Kuppa stützen oder die drei Fabelwesen, das Böse verkörpernd, auf denen der Fuß "drückt". Das Böse im Menschen verliert durch die Taufe die Macht. Der figürliche Schmuck ist von Meister Hans Wipper aus dem Jahre 1548. Die Cuppa ist eingeteilt in 9 Felder mit gotischen Kielbögen, in denen Propheten und Apostel dargestellt sind, u.a. Stephanus und als Hauptgruppe die Kreuzigung Jesu. Die Inschrift am oberen Rand der Schale lautet: "Wer glaubet und getauft wird, der wird gerettet." (Markus-Evangelium) und "betet für mich Magister Betramo" (in Latein eingraviert). Der Kupferkessel von Hans Hoppe wurde 1548 eingelassen. Die Runen kann keiner entziffern.

2006 stand das Becken in der Ausstellung im Magdeburger Dom zum Thema: "1000 Jahre Taufe in Mitteldeutschland".

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